20. Juli 2004
Nepp, Laholm und die Kullaberge
Wow, ein Wetter zum Helden zeugen. Da lt. Nachbar die Strecke nach Ljungby ja frei sein soll, verschieben wir das aber und fahren nach Lagan, ca. 10 km nördlich von Ljungby, in den Elchpark. Tolle Werbung - aber totaler Nepp! 2 Gehege mit vielleicht je 80*80 m, in einem davon 6 Elche (ein alter Bulle, ein Jungbulle, drei Kühe, ein Neuelch ...) - das wars. Ok, dafür kostet der "Anblick" nur 3,40 €. Der Souvenirladen gegenüber ist fast größer und üppig ausgestattet. Wir legen uns dort ein neues Familienmitglied und Bruder für Harald zu: Nils Nilsson, einen Plüschelch.
Da das Wetter immernoch sehr gut ist, ändern wir spontan unseren Tagesplan. Wir fahren nach Laholm, um den verregneten Tag nachzuholen. Laholm ist nun zwar die älteste, aber wahrlich nicht die größte Stadt in Halland - eher ein großes Dorf.
Also haben wir nach einer Stunde unsere Runde durch die noch mittelalterlich verworrenen, z.T. auch noch so gepflasterten Gassen nebst einem Besuch der Kirche absolviert und fahren deshalb weiter auf die Kulla-Halbinsel nach Mölle, einem sehr mondänen Urlaubsort.
Zwischen Ängelholm und Höganäs sehen wir das erste mal überhaupt in diesem Urlaub schwedische Starkästen - davon aber gleich jede Menge, riesengroß und jeder einzelne mit einer noch größeren Tafel vorher angekündigt!
An der Spitze dieser Halbinsel finden wir dann eine eindrucksvolle Steilküstenlandschaft aus ziemlich schroffen Gneisfelsen - allerdings erst, nachdem wir wieder über eine Art felsiger Kuhweide gelatscht sind, auf der Bio-Tretminen in allen Größen, Farben, Formen und Erhaltungsgraden liegen. Annett findet sich mit ihrem Schicksal ab, und der Ausblick entschädigt für vieles. Da die Kondition jetzt langsam in den Keller rutscht, schleppen wir uns zurück zum Auto und kommen rechtzeitig zu "Enterprise" im Häuschen an.
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Und da ist er also, der König des schwedischen Waldes.

Harald beim Elchegucken

Die Kirche in Laholm. Eigentlich ein mittelalterliches Gebäude, aber nach mehrfacher Brandschatzung ist nicht mehr viel vom Original übrig.

In den modernen Deckengemälden, die man hier nicht sieht, sind auch Fabrikhallen verewigt.

Mittelalterlich verwundene Straßenführungen

Nette Gässchen mit netten Häuschen in Laholm

Zotteliges Großvieh auf dem Weg zu den Kullabergen

Frisööööhööör!

Überall alte Steinmauern ...

... und Herden.

Die Kullahalbinsel besteht überwiegend aus Gneis.

Spektakulär, oder? Dort vorn ist übrigens wirklich der Rand!

Dieser Bergsteiger hing ca. 5 Minuten an dieser Stelle herum

Doch doch, nette Landschaft. Sollte man gesehen haben.

Mölle auße Ferne.
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